1995
Am 11. Januar 1995 wird KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen GmbH durch die Brüder Erwin und Artur Kehrle gegründet.
Der Firmensitz befindet sich zunächst in Pfaffenhofen/Roth. Mit dem Produkt EP 50 – einer lösungsmittelfreien 2K-Epoxidharzgrundierung – beginnt die Entwicklung eigener Systemlösungen.
1999
Ein Großbrand zerstört die Produktionshalle am damaligen Standort – ein harter Einschnitt in der noch jungen Firmengeschichte.
Im selben Jahr erfolgt der Umzug an den heutigen Standort in Ichenhausen. Dort beginnt zügig der Wiederaufbau in einem ehemaligen Möbelhauskomplex.
1999
Die Infrastruktur am Standort Ichenhausen wächst kontinuierlich. Bis einschließlich 2006 erfolgen zahlreiche Erweiterungen, darunter der Ausbau der Fertigung im EX-Bereich, der Lager- und Büroflächen, die Einrichtung des ersten Labors, der Neubau mehrerer Hallen inklusive einer automatisierten Epoxidharz-Produktion sowie die Fertigstellung der Außenanlagen.
Gleichzeitig werden neue Epoxidharzsysteme sowie ableitfähige und WHG-konforme Beläge in das Produktportfolio aufgenommen.
2003
Die ersten KLB-Kundenseminare finden statt. Damit beginnt der kontinuierliche Aufbau eines praxisnahen Schulungsangebots, das Verarbeitern, Architekten und Planern wertvolle Einblicke in Anwendung und Techniken bietet.
2006
Ein zweigeschossiges Labor für Entwicklung und Qualitätssicherung behebt den Mangel an Laborfläche und eröffnet neue Möglichkeiten. Wenige Jahre später wird das Gebäude nochmals aufgestockt.
2007
KLB plant eine massive Erweiterung der Infrastruktur und Anlagentechnik. Neben den Gebäuden entstehen innerhalb von fünf Jahren in den Hallen eine neue Abfüllerei, ein Bereich zur Kommissionierung der Aufträge, der mit einem automatischen Lager verbunden ist. Die Fertigungsplanung, Lagerbereiche und Auftragsabwicklung werden digitalisiert.
Zur Optimierung der Fertigungsvorgänge wird die Fertigungsanlage für Epoxidharze erweitert und durch neue Maschinen ergänzt.
Das Produkthighlight im Jahr 2007 ist CHEMORESIN PU-BETON, ein heißwasserbeständiger Belag, der speziell in den Bereichen der Lebensmittelindustrie (Lebensmittel-, Getränke- und Fleischindustrie) eingesetzt wird.
2013
Zum Abschluss der umfassenden Bauarbeiten, die eine Verdoppelung der damaligen Produktionsfläche umfasste, erfolgt der Bau eines Trockenmischturms zur Herstellung qualitativ hochwertiger Trockenmischungen. Der Mischturm ist das prägende Gebäude auf dem Betriebsgelände und zum Wahrzeichen der Firma geworden.
Zudem werden einige emissionsarm geprüfte Produkte vorgestellt. Diese Beschichtungen erfüllen die steigenden Anforderungen an den Gesundheitsschutz und eignen sich für den Einsatz in Aufenthaltsräumen – ein neuer Standard, der inzwischen in die Muster-Bauordnungen aufgenommen wurde.
2016
2012 mit dem Spatenstich begonnen, wird vier Jahre später das neue Schulungs- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt und eingeweiht.
In den Innenräumen kommen zahlreiche dekorative KLB-Systeme zum Einsatz – als Anwendung und Showroom zugleich.
2016
Außerdem entsteht entlang der Günztalstraße ein neues Gebäude mit großzügig angelegten Sozialräumen für die Arbeitsvorbereitung, Instandhaltung sowie zunächst unserer hauseigenen Druckerei.
2019
Das neue Produktionsgebäude zwischen der einstigen Betriebsverwaltung und dem „Hochregallager“ wird fertiggestellt.
Im Zentrum davon: eine automatisierte Fertigungsanlage zur Herstellung von Epoxidharz- und Polyurethanbeschichtungen.
2021
Patrick Kehrle und Dr. Julian Kehrle wechseln aus ihrer bisherigen Prokura in die Geschäftsführung und übernehmen gemeinsam mit Artur Kehrle die Leitung des Unternehmens. Später steigt auch Tobias Schorer in die Geschäftsführung ein.
2025
Fertigstellung und Inbetriebnahme einer neuen, zweigeschossigen Lager- und Kommissionierhalle inklusive Bürotrakt. Die Weichen für weiteres Wachstum sind gestellt.
2025
Die Unternehmensführung wird von den Firmengründern Erwin und Artur Kehrle in die nächste Generation an Dr. Julian Kehrle, Patrick Kehrle und Tobias Schorer übergeben.
KLB feiert 30-jähriges Bestehen mit einer Abendveranstaltung, einem Tag der offenen Tür und einer Spendenaktion. Insgesamt 18.000 Euro gehen an gemeinnützige Organisationen und Zwecke – ein Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit.
Mehr Eindrücke vom Jubiläumsabend und dem Tag der offenen Tür gibt’s in der Bildergalerie.